Früher war ein Hund kein Luxus, sondern ein Nutztier , ein Begleiter bei der Jagt, ein Helfer beim Hüten und Bewachen.

Heutzutage ist er ein fester Teil der Familie. 

Auch wenn die Beziehung zwischen Mensch und Hund auf eine jahrtausendelange Erfahrung zurückblicken kann, funktioniert sie nicht immer reibungslos. Wir leben Jahre lang neben einander , aber verstehen wir uns wirklich?

Oft werden die Tiere zu sehr vermenschlicht, sie dienen als Kinder- oder Partnerersatz. 

Ein Hund kann aber nur "ein Hund" sein!

Hinzu kommt, dass die Menschen sich eher verbal ausdrücken und dazu neigen das Ganze reflektierend zu betrachten. Der Hund drückt sich weniger verbal durch Bellen, Jaulen, Knurren oder Heulen aus, sondern benutz dazu seine Körpersprache. Eine Sprache mit unglaublich vielen Facetten. 

Es ist sehr wichtig, dass der Hund im Welpenalter seine Sozialisierungsphase voll erlebt. In dieser Zeit sollte der Welpe möglichst viel Kontakt zu den anderen Hunden, aber auch zu den Menschen, Erwachsenen und Kindern bekommen. Denn nur so lernt er , dass von einem "Zähne fletschenden Mensch" , der lacht, keine Gefahr ausgeht. Dass die Streicheleinheiten am Kopf keine Bedrohung oder Bestrafung darstellen. Dass die kreischende Kinder keine Beute sind. 

Für uns Menschen ist es wieder rum wichtig zu lernen, die Sprache der Hunde richtig zu verstehen.

Eine wedelnde Rute drückt nicht unbedingt Freude aus. Es ist nur ein Zeichen der Aufregung. 

Erst wenn wir unsere Hunde als Gesamtpacket betrachten, können wir sie auch richtig interpretieren. 

Züchter
Andre´Schall

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